Beiges Stetoskop auf rodem Medizin Lexikon und offenem Medizin Buch im Hintergrund

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Bauch bzw. Unterleib, also der Bereich zwischen dem Brustkorb und dem Becken.

Das „Activities of Daily Living“-Training, kurz ADL und auf Deutsch: Aktivitäten des täglichen Lebens, ist Teil der Ergotherapie. Das Training soll Patient:innen dazu verhelfen Aktivitäten des täglichen Lebens selbstständiger und selbstbestimmter durchzuführen.

Die Akupunktur ist eine Behandlungsmethode der traditionellen chinesischen Medizin, kurz TCM. Bei ihr soll eine therapeutische Wirkung durch Nadelstiche an bestimmten Punkten des Körpers erzielt werden. 

Schwere neurologische Erkrankung, die zu einer fortschreitender Lähmung, auch Parese genannt, oder zu einer unkontrollierten Muskelanspannung, einer Spastizität, führt. Betroffen sind die Muskelgruppen, die bewusst vom Menschen angespannt werden können wie Hände, Finger, Beine.

Krankengeschichte. Die Anamneseerhebung ist also ein Gespräch, bei dem Patient:innen nach ihrer Krankheit, den Symptomen und Lebensumständen befragt werden.

Laufband mit partieller Gewichtsentlastung

Brustenge, ein Druckgefühl im Brustkorb, das durch die Verengung der Blutgefäße im Herzen (der Koronaraterien) verursacht wird.

Eine schonende Methode, um Engstellen in Arterien, also Adern, die das Blut vom Herzen weg transportieren, zu beheben. So kann die Blutversorgung, z. B. im Bein, verbessert werden.

Folgebehandlung, z. B. nach einer OP oder eine Erkrankung

Hauptschlagader, die größte Schlagader unseres Körpers, die sauerstoffreiches Blut vom Herzen in den gesamten Körper transportiert.

Aortokoronar betrifft die Hauptschlagader. Eine Bypass-Operation ist eine Umleitung des Blutes um eine Engstelle im Herzen. In diesem Fall von der Hauptschlagader (Aorta).

Eine neurologische Sprachstörung, zum Beispiel in der Folge eines Schlaganfalls, bei der die Verarbeitung von Sprache im Gehirn gestört ist. Das betrifft sowohl den Ausdruck eigener Sprache als auch das Verstehen von Sprache.

Mithilfe eines Apparates wird eine angenehme Druckwellenmassage ausgeübt. Auch apparative Lymphdrainage genannt.

Ein robotergestütztes Therapiegerät für die Arme bei neuro-muskuläre Funktionsstörungen.

Betrifft die Blut­gefäße, die das Blut vom Herzen weg­führen.

Auch Blut­hoch­druck genannt, ist eine Krank­heit des Herz-Kreislauf-Systems, bei der der Druck in den arteriellen Gefäßen, also in den Adern, die das Blut vom Herz weg führen, ständig er­höht ist.

Gelenksversteifung

Bei einer Arthrose wird die schützende Knorpel-Schicht im Gelenk dünner, wodurch es zu Schmerzen und einer Bewegungseinschränkung kommt. Arthrose kommt von einer, meist altersbedingten, Abnutzung der Knorpel.

Ein minimal-invasiver Eingriff, also Untersuchung oder Operation, an einem der großen Gelenke, wie Knie, Hüfte, Schulter oder Ellenbogen, mittels Kamera. So können Gelenkschäden untersucht und behandelt werden.

Bei Asthma reagieren die Bronchien überempfindlich auf Reize wie Pollen, Infekte oder Zigarettenrauch. Dadurch verengen sich die Bronchien. Patient:innen bekommen sehr schwer Luft.

Autogenes Training ist eine spezielle Entspannungsmethode, bei der Trainierende ihren Körper durch das Entspannen ihrer Muskeln und das Wiederholen einfacher Gedankensätze in einen entspannten Zustand versetzen.

Eine Auto­immun­krank­heit ist eine Erkrankung, bei der sich das Immun­system, also unser körper­eigenes Ab­wehr­system, gegen unseren eigenen Körper, zum Beispiel bestimmte Zellen oder Gewebe, richtet. Das bedeutet, dass es unsere eigenen, gesunden Zellen oder gesundes Gewebe angreift und kaputt macht.

Früher auch Morbus Bechterew genannt, ist eine entzündlich-rheumatische Erkrankung, die hauptsächlich das Achsenskelett, also Lenden- und Brustwirbelsäule sowie Kreuz-Darmbein-Gelenk, betrifft.

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Balneotherapie ist die therapeutische Nutzung von Bädern mit Wasser aus Heilquellen, wie das Vierzellenbad oder das Hauff’sche Armbad.

Das positive Schreiben Ihrer Versicherung, in der die Kostenübernahme Ihres Reha-Aufenthaltes bestätigt wird.

Ein computergestützter Arm-Trainer der zum Beispiel in der Reha nach einem Schlaganfall eingesetzt wird.

Die bildgebende Diagnostik umfasst alle Verfahren, die den Ärzt:innen ein Bild des Körperinneren geben und so bei der Diagnose von Erkrankungen unterstützen, wie Röntgen, CT, Ultraschall etc.

Kurz BIA genannt, ist eine genaue Methode um die persönliche Körper-Zusammensetzung aus Muskel, Fett und Wasser von Patient:innen zu messen. Dabei wird der Körper-Widerstand mittels Wechsel-Strom – der nicht spürbar ist – gemessen.

Biofeedback ist ein Verfahren, bei dem mittels einem medizinischen Diagnosegerät unterbewusst stattfindende, körperliche Abläufe mit einem sichtbaren oder hörbaren Signal dargestellt werden, damit Patient:innen diese wahrnehmen und in weiterer Folge beeinflussen können.

Bösartige Neubildung der Harnorgane, auch Blasenkrebs genannt.

Die Blutgas-Analyse ist ein Messverfahren, das die Gas-Verteilung, wie etwa von Sauerstoff und Kohlendioxid, im Blut misst.

Das Bobath-Konzept ist ein umfassendes Bewegungskonzept, das vor allem für den Alltag wichtige Bewegungsabläufe behandelt, für Patient:innen mit neurologischen Erkrankungen.

Auch Ganzkörper-Plethysmographie genannt, ist ein großer Lungen-Funktionstest, bei dem verschiedene Funktionen der Lunge und des Atmens untersucht werden.

Chronische Infektionen und Entzündungsprozesse der Lunge.

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Auch Arteria Carotis genannt, ist die Halsschlagader, die den Kopf, und besonders das Gehirn, mit Blut versorgt.

Eine Carotis-Doppler-Duplex Untersuchung ist ein Ultraschall der Halsschlagader, um sich den Blutfluss, die Gefäßwand und den Verlauf der Halsschlagader anzusehen.

Bezeichnet üblicherweise Krankheiten. Eine chronische Krankheit entwickelt sich langsam und dauert lange an.

Auch Rheumatoide Arthritis genannt, ist eine andauernde, oder in Schüben wiederkehrende, entzündliche Erkrankung mehrere Gelenke.

Ein elektronisches Gerät, das als künstlicher Ersatz eines kaputten Gehörs eingesetzt wird. Wichtig dafür ist, dass der Gehörnerv gesund und unbeschädigt ist. Das Gerät leitet die Schallwellen über die Hörnerven in das Gehirn, wo dann „gehört“ wird.

COPD steht für Chronic Obstructive Pulmonary Disease, also eine chronicsh obstruktive LUngenerkrankung. Das ist eine bleibende, nicht heilbare Lungen-Krankheit, bei der sich die Atemwege verengen. Patient:innen husten, spucken Schleim und bekommen schwer Luft.

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Ein Teilgebiet der Medizin, das sich mit der Haut befasst.

Auch Zuckerkrankheit genannt, ist eine chronische, nicht heilbare Stoffwechsel-Krankheit. Durch einen Mangel an Insulin, einem Hormon, das den Blutzucker-Spiegel senkt, haben Patient:innen einen erhöhten Blutzucker-Wert.

Die Diätologie beschäftigt sich mit gesunder und ausgewogener Ernährung. Im Mittelpunkt steht dabei die Gesundheitsförderung und die Prävention von Krankheiten.

Bezeichnet die Messung, wie viel Sauerstoff die Lunge aus der Luft aufnehmen kann.

Auch Doppler-Duplex-Sonografie genannt, ist ein Ultraschall der Gefäße, um den Blutfluss und die Zustand der Gefäßwände zu beurteilen.

Eine Sprechstörung, welche die zum Sprechen notwendigen Muskeln beeinträchtigt.

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Auch EKG genannt, ist die diagnostische Darstellung der elektrischen Aktivität des Herzens, also die Messung der Herzströme.

Bezeichnet die Ultraschall-Untersuchung des Herzens, bei der die Struktur des Herzens in Bewegung abgebildet wird.

Eine Operation, bei der ein künstliches Gelenk, zum Beispiel ein Knie oder eine Hüfte, eingesetzt wird.

Endoskopie ist der Überbegriff für eine Untersuchung, bei der mit einem Endoskop, einem biegsamen Schlauch mit winziger Lichtquelle und Kamera, das Innere des Körpers, speziell Magen und Darm, untersucht wird. Endoskopien werden auch als Spiegelung bezeichnet. Eine Gastroskopie ist als Magenspiegelung bekannt. Eine Koloskopie als Darmspiegelung.

Auch Komplexe physikalische Entstauungstherapie, kurz KPE, genannt ist ein Therapie-Konzept zur Behandlung von Lymphödemen, also einer Ansammlung von Lymph-Flüssigkeit. Die Therapie umfasst manuelle Lymphdrainage, MLD, Kompressionstherapie, Bewegungstherapie, Hautpflege und Selbstmanagement.

Ist die Überprüfung der Leistungsfähigkeit des Herzens mittels EKG, bei körperlicher Belastung.

Die Überprüfung der Leistungsfähigkeit der Lunge, sowohl die Atemtätigkeit als auch die Atemgase, und des Herzens bei körperlicher Belastung.

Eine Therapieart, die durch bestimmte Übungen die Selbstständigkeit von Patient:innen im Alltag fördert und dadurch zu mehr Lebensqualität führt.

Auch Farmerlunge, Vogelhalterlunge oder Taubenzüchterlunge genannt. Die Farmerlunge ist eine allergisch bedingte Entzündung der Lungenbläschen, die durch eine hohe Staubbelastung ausgelöst wird. Das passiert zum Beispiel, wenn bei Heuarbeiten Schimmelpilz-Sporen aufgewirbelt und eingeatmet werden.

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Farbkodierte Doppler-Sonografie zuverlässige Methode zur Beurteilung von Blutgefäßen und der Darstellung von Blutströmen, die farblich dargestellt werden.

Die gezielte und kontrollierte Bewegung kleiner Muskeln, zum Beispiel im Handgelenk, der Hand, den Fingern oder Zehen. Im Gegensatz dazu meint die Grobmotorik die Bewegung großer Muskelgruppen, zum Beispiel der Arme und Beine.

Bezeichnet einen Knochenbruch. Gemeint ist dabei immer der vollständige Bruch des Knochens.

Die Untersuchung und Prüfung eines Organs, wie Herz, Lunge, Niere oder Leber, auf ihre Leistung.

Gg

Ein Gang-Roboter, der in der neurologischen Reha eingesetzt wird. Er unterstützt Patient:innen beim Wiedererlernen des Gehens.

Auch Rüttelplatte genannt, ist ein Gerät, welches durch Vibration und Bewegung die Muskulatur stärkt, die Durchblutung und das Gleichgewicht halten fördert und in weiterer Folge auch einer Osteoporose, also dem Knochen-Abbau, vorbeugen kann.

Die Graphomotorik bezeichnet einen bestimmten Bereich der Feinmotorik. Es geht um die Fähigkeit der Hände, alle Bewegungen zu machen, die zum Schreiben, Malen und Zeichnen benötigt werden.

Eine seltene Erkrankung der Nerven, bei der es zu einer plötzlich einsetzenden Schwäche in den Beinen kommt sowie zu Schmerzen, Kribbeln oder einem Taubheitsgefühl. In schwerwiegenden Fällen kann es zu Lähmungen im ganzen Körper kommen.

Ein Teilgebiet der Medizin, die sich mit der weiblichen Fortpflanzung und Geburtsheilkunde beschäftigt.

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Ein Bereich der Medizin, der die Funktion, die Funktionsstörung sowie die Krankheiten von Blut und blutbildenden Organen betrifft.

Dabei handelt es sich um ein Wasserbad für die Arme. Die Temperatur wird von circa 30°C auf etwa 39°C gesteigert. Dadurch vergrößern sich die Blutgefäße, was den Kreislauf entlastet, indem der Blutdruck absinkt.   

Die Abkürzung für Hals-Nasen-Ohren, einem Teilgebiet der Medizin, das sich mit den drei Organen und deren Erkrankungen beschäftigt.

Hydro bedeutet Wasser. Bei der Hydro-Therapie wird Wasser, oft auch aus Heilquellen, zur Behandlung von Erkrankungen, Verletzungen und Schmerzen eingesetzt.

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Die Internationale Klassifikation für Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit, kurz ICF genannt, ist eine einfache und fach- sowie länderübergreifend einheitliche Einteilung des funktionalen Gesundheitszustandes, der Behinderung, der sozialen Beeinträchtigung und der relevanten Umweltfaktoren von Patient:innen.

Das Immunsystem ist sozusagen das Abwehrsystem unseres Körpers. Es schützt uns vor Krankheiten. Die Immunologie beschäftigt sich mit Krankheiten oder Störungen des Immunsystems, wie Allergien oder Asthma, und damit, wie man diese feststellen, behandeln oder sie überhaupt ganz vermeiden kann.

Indikation kommt aus dem lateinischen und bedeutet soviel wie „Anzeige“. Sie ist – einfach ausgedrückt – das Anzeichen und somit der Grund, warum eine medizinische oder therapeutische Behandlung angewendet wird.

Infiltration nennt man den Vorgang, wenn mit einer Spritze eine bestimmte Flüssigkeit, zum Beispiel eine Mischung aus entzündungshemmendem Kortison und einem örtlichen Betäubungsmittel, in Gewebe gespritzt wird, damit die Flüssigkeit, auch Infiltrat genannt, in das Gewebe einsickern und dort ihre Wirkung verbreiten kann.

Ein Test um herauszufinden, ob eine Person zu Asthma oder Allergien neigt. Bei dem Test werden bestimmte Allergene oder Substanzen eingeatmet, um zu sehen, ob diese eine übermäßig starke Reaktion, eine sogenannte Hyper-Reaktivität, auslösen.

Insulin ist ein Hormon, das in der Bauchspeicheldrüse, dem Pankreas, produziert wird und den Blutzuckerspiegel senkt. Es bewirkt, dass Körperzellen Zucker, also Glukose, aus dem Blut aufnehmen können. Dadurch sind die Zellen mit Energie versorgt und der Blutzuckerspiegel sinkt.

Jj

Jod, in der Fachsprache auch Iod genannt, ist wichtig für die Produktion der Schilddrüsen­hormone T3 und T4. In Verbindung mit Povidon, z. B. in Salben und Cremen, wird es auf Wunden aufgetragen, um gegen Bakterien, Sporen, Pilzen und Viren zu wirken und Entzündungen zu vermeiden.

Kk

Kachexie ist das medizinische Wort für eine extrem starke Ab­magerung aufgrund einer Krank­heit. Dabei wird nicht nur das natürliche Fett­gewebe des Körpers abgebaut, sondern auch Skelett­muskulatur. Das sind die Muskeln, die am Skelett befestigt sind oder für die Bewegung unseres Körpers sorgen. Kachexie kann als Begleit­erkrankung bei verschiedenen chronischen Krank­heiten wie Krebs oder Auto­immun­krank­heiten vor­kommen.

Kardio-pulmonal bedeutet, dass es um das Herz und die Lunge geht.

Ein Teilgebiet der Medizin, auch die Lehre des Herzens genannt. Dabei geht es um die Struktur, die Funktionen und die Krankheiten des Herzens sowie deren Behandlungen.

Kardio­myopathie ist eine strukturelle Ver­änderung der Herz-Muskulatur. Oft kommt es zu einer krank­haften Ver­größerung der Herz-Kammern oder einer Ver­dickung der Herz-Muskulatur.

Ein Karzinom ist eine bös­artige Neu­bildung eines bestimmten Gewebes, auch Krebs genannt. Eine bös­artige Neu­bildung von Lungen­gewebe ist also Lungen­krebs.

Ein üblicherweise sehr dünnes Röhrchen oder auch Schlauch, das aus unterschiedlichen Materialien bestehen und Funktionen haben kann. Katheter werden zur Feststellung oder auch zur Behandlung von Störungen oder Krankheiten genutzt. Katheter werden über vorhanden Körperöffnungen oder minimale Schnitte in bestehende Hohlräume eingeführt, wie zum Beispiel die Harnröhre oder auch ein Blutgefäß.

Damit wird die Unter­suchung von Körper­flüssig­keiten, wie Blut oder Urin, auf ihre Zu­sammen­setzung und ihre Werte, bezeichnet.

Wahrnehmen, Lernen, Erinnern, Denken und Wissen sind kognitive Fähigkeiten des Menschen. Kognitives Training trainiert also genau diese oder eine bestimmte dieser Fähigkeiten. Dies ist besonders bei neurologischen Krankheiten, die das Gehirn oder das zentrale Nervensystem betreffen, wichtig.

Umgangssprachlich oft Darmkrebs genannt, sind Kolorektale Karzinome bösartige Tumore des Dickdarms (Kolon) und des Mastdarms (Rektum).

Wie so oft, kommt der Begriff aus dem lateinischen und bedeutet so viel wie Rat, Ratschlag oder Beratung. Gemeint sind also beratende Ärzt:innen. Oft sind es Fachärzt:innen, die aufgrund ihres besonderen Wissens zu einem Fall, einer Diagnose oder einer Untersuchung hinzugezogen werden.

Bei einer koronaren Herz­krankheit sind die großen Adern im Herzen verengt. Das sind jene Adern, die den Herz­muskel mit Sauer­stoff versorgen, die sogenannten Koronar-Arterien oder auch Herz­kranz­gefäße.

Eine Stabile Koronare Herz­erkrankung bedeutet, dass Patient:innen im Ruhe­zustand, wenn sie entspannt sind, keine Beschwerden haben.

Eine Kosten­übernahme­erklärung ist ein Schreiben Ihrer Ver­sicherung. In dem Schreiben bestätigt sie Ihnen, die Kosten für Ihren Reha-Aufenthalt zu übernehmen.

Die Kranio-Sakral-Therapie ist eine Behandlungs­methode, bei der mit sanftem Druck an bestimmten Stellen des Körpers, vor allem des Schädels, des Nackens und des Kreuz­beins, Blockaden im Gewebe oder der Muskulatur abgebaut werden. Genauer gesagt sollen damit die körper­eigenen Selbst­heilungs­kräfte aktiviert und der Körper zur Eigen­regulierung angeregt werden.

Damit ist Kälte-Therapie gemeint. Bei dieser Therapie-Form wird Kälte eingesetzt, um bestimmte Ergebnisse zu erzielen, wie Ab­schwell­ung, Ent­zündungs­hemmung oder Schmerz­stillung.

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Leukämie ist die bösartige Erkrankung des Blutes und des blut­bildenden Systems, also Leber, Milz und Knochen­mark. Umgangs­sprachlich wird Leukämie daher auch Blut­krebs genannt.

Licht­therapie ist eine Be­handlungs­methode, die zu den Physikalischen Therapien gehört. Sie ist Teil der Onkologischen Reha. Dabei kommt Licht bestimmter Hellig­keit und Wellen­länge zum Einsatz bei Krebs­patient:innen.

Die Logopädie beschäftigt sich mit der Sprache, dem Sprechen, der Stimme, der gezielten Atmung, dem Schlucken und Hören. Das betrifft sowohl die Beratung und Diagnose bei Problemen oder Störungen als auch die Behandlung mit Therapien und gezielten Übungen.

Auch als Lenden­wirbel­syndrom, kurz LWS, bekannt. Damit sind Kreuz­schmerzen im Bereich der Lenden­wirbel­säule, also des unteren Rückens, gemeint. Sie sind oft die Folge eines Band­scheiben­vorfalls. Zu den typischen Anzeichen gehören unter anderem eine schnell auftretende und schmerzliche Bewegungs­einschränkung mit starken Ver­spannungen der Muskulatur im unteren Rücken.

Die Lymph­drainage ist eine spezielle Art der medizinischen Massage und Teil der Komplexen Physikalischen Entstauungstherapie, kurz KPE genannt.

Dabei wird der Trans­port der Lymph­flüssig­keit in den Lymph­gefäßen angeregt, damit sich die Flüssig­keit, auch Lymphe genannt, nicht im Gewebe anstaut und so schmerz­hafte Schwellungen, sogenannte Lymph­ödeme, verursacht.

Ein Lymphom meint eine Ver­größerung oder Schwellung eines Lymph­knotens oder auch einen Tumor im Lymph­gewebe. Diese Tumore können sowohl gutartig als auch bösartig sein.

Mm

Mamma­karzinom, auch Brust­krebs genannt, ist die bösartige Neu­bildung des Brust­drüsen­gewebes. Es ist die häufigsten Krebs­erkrankung bei Frauen.

Abgeleitet vom lateinischen Wort „manus“ für Hand, bedeutet es also Medizin, bei der Ärzt:innen mit ihrer Hand tätig sind. Sowohl bei der Diagnose, um Informationen über eine Krankheit zu ertasten, als auch bei der Behandlung, um Patient:innen Heilung oder Linderung zu verschaffen.

Auch Schlüssel­zonen­massage genannt, ist eine Tiefen­zonen­massage, die gezielt auf Muskeln, Sehnen und Bänder wirkt.

Umgangs­sprach­lich auch als Wohl­stands­syndrom bezeichnet, ist vom metabolischen Syndrom die Rede, wenn bestimmte Erkrankungen oder Symptome gemeinsam auftreten. Dazu gehören Über­gewicht, Blut­hoch­druck sowie Zucker- und Fett­stoff­wechsel­störungen. Zu wenig körperliche Bewegung, Stress, Rauchen und Alkohol spielen eine Rolle bei der Entstehung des metabolischen Syndroms. Mit der Erkrankung am metabolischen Syndrom steigt das Risiko für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung oder Diabetes-Typ-2.

Minimal­invasive Unter­suchungen oder operative Eingriffe sind solche, bei denen die Haut oder das Gewebe so wenig als möglich verletzt werden, weil nur kleine Schnitte oder Öffnungen nötig sind.

Morbus Parkinson gehört zu den neurologischen Krank­heiten, das heißt sie betrifft das Gehirn und das zentrale Nerven­system. Dabei sterben langsam, aber unaufhaltsam Nerven­zellen ab. Es kommt vor allem zu Einschränkungen der körperlichen Bewegungen durch Muskel­zittern, Muskel­starre, verlangsamte Bewegungen bis hin zur Bewegungs­losigkeit und einer instabilen Haltung. Morbus Parkinson wurde früher auch Schüttellähmung genannt und zählt weltweit zu den häufigsten Erkrankungen des Nervensystems.

Auch das „Raynaud-Syndrom“ genannt ist eine Durch­blutungs­störung, bei der sich die kleinen Adern in den Fingern und Zehen, aufgrund von Kälte, zusammen­ziehen. Die Krankheit macht sich daher vor allem im Winter bemerkbar. Ein typisches Anzeichen sind gelblich oder weißliche Finger oder Zehen(-spitzen), die sich taub anfühlen.

Multiple Sklerose ist eine neurodegenerative Krank­heit, das heißt sie betrifft das Gehirn und das zentrale Nerven­system sowie das Rücken­mark und zerstört dort Nervengewebe. MS ist eine nicht-heilbare, aber auch nicht-ansteckende chronisch-entzündliche Auto­immun­krank­heit. Durch diese langanhaltenden, immer wiederkehrenden Ent­zündungen, wird die Schutz­schicht der Nerven­fasern beschädigt. Dadurch können Informationen nicht mehr so gut über die Nerven­fasern transportiert werden. Treten plötzlich mehrere dieser Entzündungen gleichzeitig auf, so spricht die Medizin von einem MS-Schub, der sich auf vielfältige Art und Weise zeigen kann, wie Kribbeln in Armen und Beinen, Sehstörungen oder Schwächegefühlen in ganzen Gliedmaßen.

Die Multisystematrophie, kurz MSA, ist eine rasch fort­schreitende, nicht-heilbare, neuro­degenerative Erkrankung. Das bedeutet, dass sie das Gehirn und das zentrale Nerven­system betrifft und dort Nerven­gewebe zerstört. Es kommt zu Störungen von Körper­funk­tionen, die sonst eigenständig ablaufen, wie dem Herz-Kreislauf oder der Kontrolle der Harnblase. Die MSA ist auch von weiteren Symptomen gekennzeichnet, die bei Morbus Parkinson auftreten. Dazu gehören zum Beispiel verlangsamte Bewegung und unwillkürliches Muskelzittern, auch Tremor genannt. Diese Parkinson-Syndrome werden Parkinsonismus genannt.

Kurz Myasthenia genannt, ist eine seltene Erkrankung des körper­eigenen Abwehr­systems. Dabei kommt es zu einer gestörten Impuls­über­tragung an der Kontakt­stelle zwischen Nerv und Muskel. Die Folge ist eine Muskel­schwäche, die bei körperlicher Belastung zunimmt und sich im Ruhe­zustand wieder verbessert.

Besser bekannt als Herz­infarkt. Er entsteht durch den Ver­schluss, zum Beispiel durch Ab­lagerungen, eines Herz­kranz­gefäßes, also der Koronar­aterie.

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Der Vefall des Nervensystems.

Neurodegenerative Erkrankungen sind nicht heilbare, fortschreitende Krank­heiten, bei denen das zentrale Nerven­system abstirbt. Betroffene haben körperliche, vor allem motorische, Probleme und auch geistige Ein­schränkungen, da die kognitiven Fähig­keiten wie Denken, Wissen, Lernen und Erinnern, abnehmen.

Ein Teilgebiet der Medizin, das sich mit dem Gehirn, dessen Aufbau, Struktur, Funktion, den Störungen, Krankheiten und deren Behandlungen oder Heilungen, befasst.

Die Neuropsychologie beschäftigt sich mit den Zusammenhängen zwischen dem zentralen Nervensystem und dem Wahrnehmen, Denken, Erleben und Verhalten eines Menschen. Neuropsychologen beschäftigen sich also damit, wie Veränderungen im Gehirn, zum Beispiel Verletzungen, mit Veränderungen des Denkens, Verhaltens und Wahrnehmens einer Person zusammenhängen.

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Öö

Ödem bedeutet Geschwulst oder Schwellung. Dabei staut sich Flüssigkeit im Gewebe an, was sehr schmerzhaft sein kann.

Ein Teilgebiet der Medizin, das sich mit bösartigen Tumorerkrankungen, also Krebs, beschäftigt.

Ein Teilgebiet der Medizin, das sich mit den Augen und unserer Fähigkeit zu Sehen beschäftigt.

Die Orthopädie ist ein Teilgebiet der Medizin, die sich mit mit dem gesamten Stütz- und Bewegungsapparat befasst, sowohl mit Knochen als auch mit Muskeln, Sehnen, Bändern und Gelenken.

Osteoporose ist eine Krankheit die die Knochen betrifft. Sie ist auch besser bekannt unter dem Namen Knochenschwund. Die Knochen verlieren ihre Dichte, Qualität und Festigkeit, wodurch sie auch leichter brechen. Die Krankheit betrifft vor allem, aber nicht nur, ältere Menschen.

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Umgangssprachlich auch als Schau­fenster­krank­heit bekannt. Die PAVK ist eine Durch­blutungs­störung der Beine oder Arme. Der Auslöser ist oft eine Arteriosklerose, eine Krankheit, bei der sich die Arterien durch Ablagerungen verengen und verhärten. Die Beine und Füße sind häufiger betroffen als die Hände und Arme. Zu den typischen Symptomen gehören Schmerzen beim Gehen.

Peripher bedeutet so viel wie am Rande, es betrifft also die äußeren Zonen des Körpers. Arterien sind Blut­ge­fäße, die sauerstoff­reiches Blut vom Herzen weg transportieren.

Periphere Arterien sind also Blut­ge­fäße in den Armen und Beinen, in denen sauerstoff­reiches Blut fließt, das vom Herzen kommt.

Peripher bedeutet so viel wie am Rande, es betrifft also die äußeren Zonen des Körpers. Mit peripheren Gelenken sind üblicherweise die Arm- und Beingelenke gemeint, einschließlich der Hand- und Fußgelenke.

Eine PTA ist eine minimalinvasive, also eine schonende, Methode, um Eng­stellen in Arterien zu erweitern. Dazu wird ein Katheter, eine sehr dünnes und bieg­sames Röhr­chen, in die ver­engte Arterie ein­ge­führt, um das Blut­gefäß an der Eng­stelle zu dehnen, damit das Blut an dieser Stelle wieder besser durch­fließen kann.

Eine Untersuchung, bei der der Säurewert in der Speiseröhre über einen bestimmten Zeitraum, oft 24 bis 48 Stunden, gemessen wird. So kann festgestellt werden, ob es bei Patient:innen zu einem ungesunden Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre kommt, der behandelt werden muss.

PNF ist ein physio­therapeutisches Analyse- und Behand­lungs­konzept. Dabei regen Physiotherapeut:innen durch Bewegung die Rezeptoren, also die Fühler, in unseren Muskeln, Sehnen und Gelenken an. Das fördert die Wahrnehmung der Bewegung und so deren Zusammenspiel. Umso besser unsere Muskeln, Sehnen und Gelenke bei alltäglichen Bewegungen zusammenspielen, umso leichter fallen uns diese Bewegungen.

Polyneuropathie ist eine Nerven­erkrankung. Sie betrifft die peripheren Nerven, also Nerven außerhalb des Zentralen Nervensystems, ZNS. Bei PNP ist die Weiterleitung von Reizen an das Gehirn gestört. Reize werden entweder gar nicht, sehr schwach oder sehr stark weitergeleitet. Meist sind die Arme oder die Beine betroffen. Es kommt zu einem Missempfinden wie Kribbeln, Brennen, Stechen etc.

Ein Polytrauma bedeutet, dass gleichzeitig mehrere Organe oder Körperregionen sehr schwer verletzt worden sind, sodass Patient:innen in Lebensgefahr schweben.

Bedeutet nach einer Operation oder einem Eingriff.

Bedeutet vor einer Operation oder einem Eingriff.

Prävention sind alle Maßnahmen, die unternommen werden, um, in unserem Fall, Krankheiten komplett zu verhindern oder ihren Verlauf zu mildern oder zu verkürzen.

Alle Maßnahmen, also Präventionen, die vor einer Erkrankung unternommen werden, um nicht zu erkranken. Dazu zählen Impfungen, ein gesunder und aktiver Lebensstil, der Verzicht auf Nikotin, Tabak und Alkohol, dafür mit ausreichend abwechslungsreicher und auf das eigene Können abgestimmten Bewegung und vieles mehr.

Ein Allergie-Test auf der Haut um festzustellen, ob Patient:innen gegen bestimmte Allergene allergisch sind.

Prophylaxe bedeutet das gleiche wie Prävention. Damit sind vorbeugende Maßnahmen gemeint, um Krankheiten zu verhindern oder deren Verlauf zu mildern oder zu verkürzen.

Die Gelenksentzündung, also die Arthritis, ist bei dieser Krankheit die Folge der Schuppenflechte und tritt daher meist zeitlich verzögert auf.

Die Psychiatrie, auch Seelenheilkunde genannt, beschäftigt sich mit Störungen und Erkrankungen unserer geistigen Fähigkeiten wie dem Denken, Erleben, Erinnern, Fühlen, Verhalten, aber auch der Stimmung und des Antriebs.

Rr

Ein Teilbereich der Medizin, der die Bildgebung meint. Darunter fallen Ultraschall, Röntgen, Magnet­resonanz­tomografie, also MRT und die Computertomografie, also das CT.

Eine Untersuchung zur Feststellung von Lungenhochdruck, also pulmonaler Hypertonie. Nach einer örtlichen Betäubung wird ein dünner Katheter, ein sehr biegsamer Schlauch oder Röhrchen, über eine Hals-, Leisten- oder Armvene in die rechte Herzkammer geführt. Von dort, wird der Katheter weiter in die rechte Lungenarterie geschoben, um die Untersuchung durchzuführen.

Eine Untersuchung der Blase um festzustellen, ob eine Entleerungsstörung vorliegt. Dabei wird vor und nach dem Wasser lassen ein Ultraschall der Blase gemacht, um zu sehen, ob und wie viel Restharn, also übrig gebliebener Urin, noch in der Blase ist.

Rheuma ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Rheumatoide Arthritis, einer entzündlichen Gelenkserkrankung, die starke Schmerzen verursacht und meist mehrere Gelenke betrifft. Rheuma verläuft oft chronisch und zählt zu den Autoimmunkrankheiten.

Ein Überbegriff für unterschiedliche Krank­heiten, die folgendes gemeinsam haben: die Schmerzen treten in Schüben auf und betreffen den Stütz- und Bewegungs­apparat sowie das Binde­gewebe.

Ein Teilbereich der Medizin, der sich mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates beschäftigt.

Ein diagnostisches Verfahren, mithilfe dessen eine Beeinträchtigung der Nasenatmung festgestellt werden kann.

Ein Test, der die unterschiedlichen Funktionen der Lunge im Ruhezustand untersucht. Findet dieser Test bei körperlicher Belastung, zum Beispiel Laufen, Joggen oder Gehen statt, so ist von Ergo-Spirometrie die Rede.

Ss

Bei der Schlafapnoe handelt es sich um eine Erkrankung, bei der während des Schlafens wiederholt die Atmung kurzzeitig aussetzt. Das stört den Schlaf und die Sauerstoffaufnahme. Zu den Beschwerden zählen Schnarchen, Probleme Durchzuschlafen, Müdigkeit und Schwierigkeiten sich zu konzentrieren.

Das sind alle Maßnahmen, die im Früh­stadium einer Erkrankung eingesetzt werden, um ein Fort­schreiten oder eine Verschlechterung zu verhindern. Dazu gehören Früh­erkennungs- und Vorsorge-Untersuchungen.

Skoliose ist eine Verkrümmung der Wirbelsäule, bei der sich auch die Wirbel verformen und verdrehen können.

Sonographie ist der Fachbegriff für eine Ultraschalluntersuchung. Das Bild, das dabei entsteht, ist das Sonogramm.

Ein Test, der die unterschiedlichen Funktionen der Lunge prüft.

Ein Stent ist ein medizinisches Implantat, das in verengte Gefäße eingesetzt wird. Der Stent dehnt und stütz die Gefäßwände, sodass Blut wieder ungehindert durchfließen kann.

Stoma ist eine künstliche, zum Beispiel durch eine Operation geschaffene, Öffnung eines Hohlorgans wie des Darms, des Magens, der Blase oder Luftröhre.

Ein Symptom ist ein typisches Anzeichen oder auch Merkmal einer Krankheit. Fieber ist ein Symptom vieler krankheiten. Ein Ausschlag kann ein Symptom einer Allergie sein.

Tt

Eine Terrainkur ist eine Trai­nings­form zur Be­hand­lung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Patient:innen unter­nehmen dabei zu­neh­mend längere Spazier­gänge, die sie stetig über steiler an­stei­gen­de Strecken führen.

Die Tertiär­präven­tion um­fasst alle vor­beu­gen­den Maß­nahmen, die einen Rück­fall, eine Ver­schlech­te­rung oder einen Folge­schaden, einer bereits be­ste­hen­den Ver­letzung oder Er­kran­kung, ver­hin­dern.

„Thermo“ bedeutet Temperatur. Meistens sind damit Wärme-Behandlungen gemeint. Dazu zählen zum Beispiel Rotlicht- oder Infrarot-Behandlungen sowie paraffine Finger­bäder. Aber auch Kryo-Therapien, also Kälte-Therapien, gehören dazu.

Das Wort Thorax kommt aus dem Griechischen und meint den ge­sam­ten Brust­korb. Der Thorax um­fasst also alle Brust­wirbel, Rippen, das Brust­bein, auch Sternum genannt, sowie die dazu­ge­hörigen Muskeln, Bänder und Gelenke.

Kranium, vom lateinischen Cranium, bedeutet „Schädel“. Trans­kra­ni­ell bedeutet also soviel wie „durch den Schädel“. Bei der Transkraniellen Doppler-Duplex-Untersuchung wird ein Ultra­schall des Gehirns ge­macht um die Hirn­durch­blutung zu be­ur­teilen.

Ein Tumor ist eine Neubildung von Gewebe, die umgangssprachlich auch als Wucherung oder Geschwulst bekannt ist. Tumore können sowohl gutartig als auch bösartig sein. Ein bösartiger Tumor wird auch als Krebs bezeichnet.

Uu

Die Ultraschalltherapie ist eine Behandlung, die zur Elektro­therapie gezählt wird. Sie wird vor allem bei Muskel- und Sehnen­schemerzen, aber auch bei Narben und Knochenbrüchen eingesetzt. Durch die Schallwellen wird das Gewebe massiert und erwärmt. Das fördert die Selbstheilungskräfte des Gewebes und lindert Schmerzen.

Die Urologie ist ein Teilgebiet der Medizin, das sich mit den harnbildenden und harnableitenden Organen beschäftigt. Dazu gehören die Nieren, die Blase, die Harnröhre und der Harnleiter.

Vv

Bei der vege­tativen Anam­nese werden Fragen zu auto­ma­ti­sch ab­laufen­den, unter­be­wuss­ten Körper­funk­tionen ge­stellt wie Atmen, Stuhl­gang, Harn­drang, Mens­truation, Ess- und Schlaf­ge­wohn­heiten. Aber auch Husten, Schwitzen, Übel­keit und die Körper­temperatur zählen zu den vege­tativen Körper­funk­tionen.

Venen sind die Blutgefäße, die das Blut zum Herzen zurückführen. Venös bedeutet also, dass die Venen betroffen sind.

Ein Versicherungs­träger ist eine öffentlich-rechtliche Körper­schaft, sprich: Organisation, deren Auf­gabe es ist die Leis­tungen der Sozial­ver­sicherung zu er­bringen. Zu den Sozial­ver­sicherungs­trägern ge­hören die Unfall­ver­sicherung, die Kranken­ver­sicherung, die Pensions­ver­sicherung und die Arbeits­losen­ver­sicherung.

Die Vojta-Therapie ist Teil der Physio­therapie. Sie wurde in den 1960er Jahren vom tsche­chischen Neuro­logen Václav Vojta ent­wickelt. Dabei werden Störungen des zentralen Nerven­systems und des Stütz- und Bewegungs­apparates be­handelt.

Ww

Weich­teil­rheuma meint ver­schiedene entzündlich-rheumatische Er­kran­kungen, die nicht die Knochen, Knorpel oder Gelenke, sondern die „weichen“ Körper­stellen be­treffen, wie Muskeln, Sehnen, Bänder oder Gewebe.

Zz

Das Zervikal­syndrom, auch Hals­wirbel­säulen­syndrom, kurz HWS-Syndrom, genannt, steht für Be­schwer­den, die von der Hals­wirbel­säule aus­gehen oder diesen Bereich be­treffen.