Neugier als Antrieb: Wie innovative Technologien die Rehabilitation revolutionieren

„Neugier bringt uns weiter, öffnet neue Perspektiven und ermöglicht es uns, moderne Technologien sinnvoll in die Therapie zu integrieren. Denn Stillstand gibt es in der Rehabilitation nicht.“, so Marianne Fuchs, Therapieleitung in unserem Klinikum Bad Hall + Bad Schallerbach am Standort Bad Hall. Sie weiß: Wer den Patient:innen die bestmögliche Therapie bieten möchte, muss bereit sein, Neues auszuprobieren, bestehende Konzepte zu hinterfragen und Innovationen eine Chance zu geben.

Der Einsatz von Robotik in der Rehabilitation erfordert Mut und Offenheit, aber auch ein starkes Team, das bereit ist, diese Innovationen in den Alltag zu integrieren. Marianne Fuchs beschreibt die Herausforderungen, mit denen ihr Team konfrontiert war:
„Die größte Herausforderung war, ein gesamtes Team so zu schulen, dass alle Expert:innen in der Bedienung des Gangroboters werden. Doch unsere Neugier und Offenheit für Innovationen haben uns geholfen, diese Hürde zu meistern.“

Gangroboter & High-Tech-Therapie
Heute wird der Therapie-Roboter erfolgreich bei Patient:innen mit neurologischen Erkrankungen wie Schlaganfällen oder Multipler Sklerose eingesetzt. Besonders berührend sind die Momente, in denen Patient:innen, die nach einem Krankheitsgeschehen nicht mehr gehen können, durch den Roboter wieder das Gefühl des Gehens erleben. „Die Freude in den Gesichtern unserer Patient:innen, wenn sie nach langer Zeit wieder aufrecht stehen und Schritte machen, zeigt uns, wie wertvoll diese Technologie ist.“

Auch in unseren beiden kokon Kliniken ist die Neugier auf innovative Technologien ein zentraler Bestandteil der therapeutischen Arbeit. Kinder und Jugendliche benötigen nicht nur gezieltes Training, sondern auch Motivation und Freude an der Therapie. Nicole Plöb, Teamleitung und Physiotherapeutin im kokon Bad Erlach, hebt hervor, dass digitale Medien für junge Patient:innen längst zum Alltag gehören:
„Mit den Tyromotion-Geräten holen wir die Kinder dort ab, wo sie sich wohlfühlen.

Die spielerische Komponente sorgt dafür, dass sie gar nicht merken, wie intensiv sie trainieren.“

Besonders beeindruckend ist der Lexo-Gangtrainer, der es auch schwer beeinträchtigten Kindern ermöglicht, aufrecht zu stehen und das Gefühl des Gehens zu erleben. Die Therapie-Erfolge ihrer jungen Patient:innen sind für die Therapeut:innen eine große Motivation, sich immer wieder mit neuen Ansätzen auseinanderzusetzen.

Neugier spielt nicht nur in der direkten Arbeit mit Patient:innen eine Rolle, sondern auch innerhalb der Teams. Die Möglichkeiten, die moderne Technologien bieten, sind enorm – doch sie erfordern auch eine stetige Weiterentwicklung und Anpassung. Katharina Stelzer bringt es auf den Punkt:
„Nicht nur die Kinder, sondern auch wir Therapeut:innen haben Spaß an den Geräten. Den Therapieerfolg zu sehen und unsere Patient:innen spielerisch aus der Reserve zu locken, macht unsere Arbeit besonders spannend.“

Marianne Fuchs,
Therapieleiterin im Klinikum Bad Hall + Bad Schallerbach,
am Standort Bad Hall
Nicole Plöb,
Teamleitung und Physiotherapeutin im kokon Bad Erlach
Katharina Stelzer,
Physiotherapeutin im kokon Rohrbach-Berg

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